Allnet-Flat ohne Datenautomatik: 3 Top-Tarife ohne Kostenfallen

Allnet-Flat ohne Datenautomatik: Unbeschwert das Internet nutzen.
Mit Allnet-Flat ohne Datenautomatik unbeschwert das Internet nutzen.

Eine Allnet-Flat ohne Datenautomatik ist empfehlenswert, wenn man am Ende des Monats Extra-Kosten auf der Handyrechnung vermeiden will. Denn wenn das Datenvolumen verbraucht ist, bucht die Daten-Automatik kostenpflichtig nach – das kann schnell teuer werden.

Wer sich darum keine Sorgen machen will, der greift direkt zu einem Handy-Flat-Vertrag ohne solch eine Kostenfalle. Hier drei günstige Handytarife, die auf eine solche automatische Nachbuchung verzichten.

Allnet-Flat ohne Datenautomatik: Die drei besten Handy-Tarife ohne Kostenfalle

Wer sich eine Allnet-Flat ohne Datenautomatik zulegt, der profitiert von einem Handyvertrag ohne Kostenfallen: Man kann sorglos im Internet surfen, ohne auf Extra-Kosten zu achten.

Dies sind meine Empfehlungen für die aktuell drei besten Handy-Flats ohne Datenautomatik in den Netzen von Telekom (D1), Vodafone (D2) und O2/Telefónica:

Congstar Allnet-Flat
  • Allnet-Flat & SMS-Flat
  • 2 GB Internet-Datenvolumen
  • Telekom-Netz
  • 20 Euro monatlich
Zum Tarif »
Freenet Freeflat
  • Allnet-Flat & SMS-Flat
  • 2 GB Internet-Datenvolumen
  • Vodafone-Netz
  • 9,99 Euro monatlich
Zum Tarif »
O2 Free S
  • Allnet-Flat & SMS-Flat
  • 1 GB Internet-Datenvolumen
  • Unbegrenzt surfen mit 1 Mbit/s
  • O2-Netz
  • 19,99 Euro monatlich
Zum Tarif »

Für wen sich welcher Allnet-Flat-Handyvertrag ohne Datenautomatik eignet? Das kommt auf die Bedürfnisse an. Ein paar schnelle Tipps:

  • Tarif #1: Diese Flat ist die günstigste Flatrate im D1-Netz der Telekom. Ist mit dem Preis aber trotzdem teurer als vergleichbare Produkte im D2-Netz von Vodafone. Fair: Congstar verzichtet auf die Datenautomatik.
  • Tarif #2: Die Handy-Flat im D2-Netz von Vodafone bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für schmales Geld kann man damit im guten Netz dauerhaft günstig telefonieren, und mit den 2 GB Datenvolumen kann man ziemlich viel im Internet surfen. Komplett ohne Kostenfallen: keine Datenautomatik, keine steigende Grundgebühr.
  • Tarif #3: Die Allnet-Flat für sparsame Vielsurfer. Man hat zwar nur ein geringes Datenvolumen inklusive, aber wenn das verbraucht ist, kann man trotzdem noch bequem das Internet nutzen: gedrosselt wird auf 1 Mbit/s. Das reicht zum Surfen, und auch Videos kann man damit in niedriger Qualität anschauen. Und: Natürlich ist hier keine Datenautomatik integriert.

Tipp: Wer vor allem viel Datenvolumen für wenig Geld sucht und nicht jeden Monat fünf Stunden telefoniert, der wählt am besten den 1&1-Handytarif für 6,99 Euro (via GMX & Web.de) – dort bekommt man 2GB LTE-Datenvolumen schon für knapp 7 Euro im Monat. Dauerhaft und ohne fiese Kostenfallen.

Übrigens: Wer einen Allnet-Flat-Handyvertrag im Telekom-Netz oder Vodafone-Netz mit LTE sucht, der bekommt das nur direkt bei den beiden Netzbetreibern – und das für eine sehr hohe Grundgebühr im Monat. Günstige LTE-Flat-Tarife in den D-Netzen gibt es leider nach wie vor nicht – daher empfehle ich sie hier nicht. Außerdem setzt Vodafone ebenfalls auf die Datenautomatik.

Fragen und Antworten zur Daten-Automatik

Definition: Was ist das?

Die Datenautomatik ist eine potentielle Kostenfalle. Doch was ist das eigentlich genau? Eine Definition könnte so lauten:

Normalerweise kann man mit seinem Handytarif so lange das Internet nutzen, bis das Datenvolumen verbraucht ist. Danach wird gedrosselt, Surfen ist mit der Handy-Internet-Flat nur noch im Schneckentempo möglich. Im Gegensatz dazu sorgt die Datenautomatik dafür, dass weiteres Datenvolumen hinzugebucht wird – automatisch und kostenpflichtig.

Beispiel: Man hat bei seiner Allnet-Flat 2 GB Datenvolumen inklusive. Danach wird greift die Datenautomatik, es werden 100 MB für 2 Euro nachgebucht. Damit kann man weiter schnell im Internet surfen.

  • In der Regel kosten 100 MB 2 Euro – das automatische und kostenpflichtige Nachbuchen von Extra-Datenvolumen ist also vergleichsweise teuer.
  • Die Datenautomatik greift pro Monat bis zu dreimal, danach wird gedrosselt.

Dennoch: Generell abraten würde ich von einem Handytarif mit Daten-Automatik nicht. Denn solche Tarife sind meist sehr günstig und oft für deutlich unter 10 Euro im Monat zu haben – wer aufpasst, kann damit also viel Geld sparen.

Wie kann man sich davor schützen?

Neuer Handyvertrag? Am besten ohne Extra-Datenvolumen.
Neuer Handyvertrag? Am besten ohne Extra-Datenvolumen.

Am besten, man schließt gar nicht erst so einen Vertrag mit Datenautomatik ab. Eine Allnet-Flat ohne Datenautomatik kostet zwar etwas mehr – dafür muss man sich aber nicht damit herumplagen, dass kostenpflichtig Datenvolumen nachgebucht werden könnte.

Wer trotzdem eine günstige Flat mit einer solchen potentiellen Kostenfalle sucht, hier zwei Tipps:

  • Alternativ kann man im Handy eine Nutzungs-Grenze beim Datenvolumen einstellen, zum Beispiel 1 GB. Wird diese Grenze erreicht, wird man benachrichtigt, und die Internet-Verbindung wird getrennt.
  • Manche Anbieter erlauben zudem, die Datenautomatik abzuschalten. Dazu muss man sich an den jeweiligen Kundenservice wenden, meist ist die Deaktivierung der Daten-Automatik aber auch online möglich.

Kann man eine feste Datenautomatik abschalten?

Kostenfalle abschalten & sorgenfrei weitersurfen.
Kostenfalle abschalten & sorgenfrei weitersurfen.

Oft ist es so, dass bei einer im Vergleich besonders billigen Allnet-Flat die Datenautomatik ein „fester Tarifbestandteil“ ist. So heißt es dann beim Anbieter.

  • Das bedeutet: Die automatische Datenvolumen-Nachbuchung ist fest im Vertrag verankert, sie lässt sich nicht abschalten oder austricksen.
  • Im Gegensatz dazu gibt es auch Allnet-Flats mit deaktivierbarer Daten-Automatik. Dort steht in der Regel in den Tarif-Bedingungen, dass man die Nachbuchung vom Kundenservice abschalten lassen kann.

Wie ist die Rechtslage? Ist das überhaupt rechtens?

Grundsätzlich verboten ist die Datenautomatik nicht.

Es haben sich zwar schon diverse Gerichte mit der automatischen und kostenpflichtigen Datenvolumen-Nachbuchung beschäftigt: Verbraucherschützer sind wegen verschiedener Details dieser Funktion vor Gericht gezogen; ein Verbot wurde bisher aber nicht verhängt.

Daher ist es nach bisheriger Rechtsprechung nicht rechtswidrig, Handyverträge mit fester Datenautomatik anzubieten. Kunden sollten beim Vertragsabschluss also genau hinsehen, ob die Alnet-Flat mit oder ohne Datenautomatik angeboten wird.

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