Was ist SIM ?

Eine SIM-Karte (englisch: Subscriber Identity Module) ist eine Chipkarte, welche üblicherweise in Mobiltelefone eingesteckt wird und die Aufgabe hat die Identifikation des Benutzers im Netz zu vollziehen. Mithilfe der internationalen Teilnehmerkennung IMSI (englisch international mobile subscriber identity), sind SIM-Karten in jedem Mobilfunknetz identifizierbar.
Erst durch die SIM-Karte ist der Zugang zum Mobiltelefonieren und sämtlichen anderen Diensten im Versorgungsbereich des Betreibers möglich. Aus Gründen der Sicherheit ist jede SIM-Karte mit einer PIN (Persönliche Identifikationsnummer) versehen, welche das Benutzen der Karte durch Unbefugte verhindern soll. Ist die SIM nicht eingesteckt, ist es trotzdem möglich Notrufnummern (110, 112 und 911) zu wählen.
Der kleine Prozessor und Speicher, welcher in der SIM integriert ist, dient oftmals neben temporärer, netzbezogener Daten auch zum Sichern von SMS, Notizbuch- und Telefonbucheinträgen. Inzwischen ist die Entwicklung von SIM-Karten, welche über hohe Speicherkapazitäten verfügen immer weiter vorangeschritten. Aus diesem Grund gibt es beispielsweise SIM-Karten mit einem Speicher von 4GB. Dieser Speicher kann durchaus von vielen anderen Dateien belegt werden, wie beispielsweise MP3 Dateien.
Nach einer gewissen Zeit verfällt jedoch die Lebensdauer der SIM-Karte. Durch jeden einzelnen Schreibvorgang, der stattfindet, nimmt die Lebensdauer der SIM-Karte ab. Ein Authentifizierungsvorgang stellt hierbei beispielsweise einen Schreibvorgang dar. Die meisten Produzenten geben eine Lebensdauer von 100.000 Schreibvorgängen an.
Nutzt man 2 Handys und wechselt ständig zwischen beiden Geräten, dann bietet sich der Einsatz von einem Dual Sim Handy an. Weitere Informationen gibt es im Bereich für Dual SIM.

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