Sony Ericsson Yendo mit Internet Flatrate ab 15 €

veröffentlicht am Freitag, 28. Oktober 2011 | 08:00

Multimedia-Handy zum Spottpreis
Der Handy- und Smartphone-Hersteller Sony Ericsson ist für seine hochwertigen Kommunikationsgeräte und deren besonderen Ausstattungsmerkmale im Bereiche Digitalkamera und MP3-Player bekannt.
So stehen bei den meisten Sony Ericsson Modelle Unterhaltung und Multimedia-Erlebnisse an vorderster Stelle. Mit dem “Yendo” liefert der Handy-Riese einen regelrechten Alleskönner, der gerade einmal 65€ kostet! Ob das Yendo die Kleinstinvestition wert ist, oder doch lieber eine größere Summe ausgegeben werde sollte und ein hochwertigeres Modell mehr mobilen Unterhaltungswert bietet, klärt der Handy-Test.

Design

Sony Ericsson Yendo mit Internet Flatrate ab 15 €
Optisch gesehen schneidet das Yendo recht gut ab. Im Miniformat von 9,4 x 5,2 x 1,6 Zentimeter ist das Handy natürlich um einiges kleiner, dafür aber auch wesentlich handlicher und einfacher zu verstauen, als aktuelle Breitbild-Handys. Zudem bringt das Yendo gerade einmal 82 Gramm auf die Waage!
Bestehen tut das Smartphone aus einem klassischen Plastikgehäuse. Dieses wirkt weder edel noch billig: Eine leicht reflektierende Oberfläche verleiht dem Yendo ein doch recht attraktives Erscheinungsbild. Unterhalb des Touchscreens wurde noch eine kleine Schnellwahltastenleiste in Form eines silbernen Chrom-Balken installiert.

Sony Ericsson Yendo mit Vertrag

Das Sony Ericsson Yendo ist derzeit bei BASE und O2 erhältlich. Am besten eignet sich dabei eine Handy Internet Flat.

AnbieterTarifmtl. Grundgebühreinmaliger
Preis
TarifdetailsBestellen
Mein BASE + Internet Flat15 €0 €BASE Flats
O2 Blue 10040,50 €9,99 €O2 Flats

Ausstattung

Für den Preis von 65€ darf der Käufer kein Hardware-Wunder erwarten. Andernfalls bleiben die Ansprüche an das Smartphone maßlos unbefriedigt.
So ist der nur 2,6 Zoll große Touchscreen in Sachen Auflösung, Bedienung und Betrachtung eher als Verlierer der aktuellen Bildschirmbewertungslisten anzusehen. Mit einer Pixelanzahl von 320 x 240 Pixel mag die Darstellung von Menüs und Symbolen noch recht gut ausfallen, doch bei der Bedienung der kapazitiven Berührungsfläche stößt der Nutzer schnell an seine Grenzen. Nur allzu oft treten Fehlinterpretationen auf und das Handy macht sich mehr oder weniger selbstständig. Auch die visuellen Tastaturen gestalten sich beim Schreiben als äußerst unkomfortabel!
Die inneren Werte sind ebenfalls eher schlecht als recht gelungen: Ein Prozessor, dessen genaue Leistung verborgen bleibt, arbeitet recht unzuverlässig: Lange Ladezeiten, langsame Übertragungen per USB Verbindung und häufige Ruckler machen die Benutzung des Yendos eher zur Qual.
Auch der Akku kann mit seiner Leistung kaum überzeugen: Schon nach drei Stunden gibt das Handy den Geist auf!
Des Weiteren wurde das Yendo mit einem 5 MB großen Speicher ausgestattet – verglichen mit aktuellen Speichern von bis zu 16 GB also alles andere als ausreichend. Immerhin darf eine Micro SD-Karte nachträglich gekauft und als Speichererweiterung genutzt werden.

Anwendungsbereich

Das Yendo ist zwar ein Alleskönner, jedoch kein wirklich attraktiver! So ist beispielsweise auch die Nutzung des Internets mit einem Web-Browser namens “Obigo Q7″ möglich. Doch die schleppende Internetverbindung macht selbst das Surfen im WWW nur sehr selten sinnvoll.
Außerdem weist das Yendo eine Digitalkamera auf. Die Auflösung von 2 Megapixel und ein nur allzu spärliches Kamerapaket enthüllen die Bezeichnung “integrierte Digitalkamera” allerdings als regelrechte Fehlangabe.
Großer und wohl auch einziger Pluspunkt ist der MP3-Player. Dieser funktioniert einwandfrei, bietet eine übersichtliche Bedienung, nette Synchronisierungsmöglichkeiten und einen wirklich lobenswerten Sound.

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