HTC Magic – Android Smartphone exklusiv bei Vodafone erhältlich
Das HTC Magic ist seit April in den Läden dieser Republik angelangt und versprüht einen Hauch von Magie. Dabei ist es lediglich der Nachfolger des ersten Google-Handys, dass zu seiner Zeit bei T-Mobile inklusive Vertragsbindung erworben werden konnte. Nun hat die Farbe gewechselt und es geht von Magenta zu Rot.
Vodafone hat die Exklusivrechte am HTC Magic erworben und darf sich über den alleinigen Vertrieb freuen. In den Testphasen und auch in den Läden selbst werden zur Zeit noch die weißen Modelle verkauft. Das Gerät wirkt äußerlich sehr schlank und macht keinen zu protzigen Eindruck. Das Display ist groß genug, um auch längere Web-Sessions ohne Augenschaden überstehen zu können.
Ein leichter Fingerdruck genügt, um auf dem Touchdisplay den gewünschten Befehl in die Tat umzusetzen. Im Gegensatz zu dem Konkurrenten von Black Berry befinden sich auf der Oberfläche des HTC Magic weniger lästige Fingerabdrücke. Auch die Reaktionszeit der virtuellen Tastatur war nicht wirklich besser als beim Vorgänger, dafür aber sicher in alter Manier kurz und präzise. Alle Befehle wurden schnell und sicher ausgeführt. Das Menü macht auch nicht den Eindruck, als sei es großartig überarbeitet wurden. Die Anordnungen sind dem style des ersten iPhones sehr ähnlich. Jedoch fehlten bei den ersten Testprodukten noch die Facebook- und Myspace-Anwendungen.
Vodafone hat sich beim Branding angenehmer Weise recht deutlich zurückgehalten und zeigt sich äußerst dezent mit einem Vodafone-Schriftzug lediglich auf der oberen Hälfte der Frontpartie und auf den Vodafone-Live- und Music-Portal Quick-Buttons. So weit so gut. Leider bietet das HTC Magic wenig innovatives und muss gegenüber dem Vorgänger (G1) sogar Abstriche bei der Tastatur hinnehmen. Hier wird keine Volltastatur präsentiert, sonder nur eine virtuelle, viel zu klein geratene Mikrotastatur. Längere SMS und kleinere Textpassagen bei Word könnten zu leichten Wutausbrüchen führen.
Dieses Gerät stellt an sich selbst hohe Ansprüche, kann aber die Erwartungen der Kunden nicht erfüllen. Auch bei der Kamera fällt das Urteil eher ernüchternd aus. Mit 3,2 Megapixel werden keine Bäume mehr im Fotosektor ausgerissen und die 5 hätte es hier schon sein müssen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Einen nennenswerten Pluspunkt verdient sich das HTC Magic aber in seiner Akkuleistung. Die Ausdauerleistung soll aber an dieser Stelle nicht über die genannten Defizite hinwegtäuschen.
Das Gerät von HTC ist keine wirkliche Innovation und wird den Konkurrenten G1 von T-Mobile nicht wirklich vor Angst erblassen lassen, dafür konnte das Gerät einfach zu wenig Highlights setzen. Günstigere Varianten, da ohne Vertragsbindung, gibt es bereits ab 380 Euro, nämlich das HTC Touch Diamond.
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